Blue System – die Story

Universum.
Unglaublich groß.
Woher kommt es?
Unglaublich unglaublicher der Schöpfer!
Gott.


Es geschieht jeden Tag in unserem Universum…

Niemand kann es wirklich fassen, aber es ist vermutlich
schon seit Milliarden von Jahren niemals anders gewesen.

Gott kümmert sich um uns und dieses unglaubliche Weltall…

Woher, bitte, soll einer denn so etwas eigentlich wissen?
Unser Bewusstsein ist ziemlich klein, doch, frage mal!,
woher soll diese Welt denn nun letztlich kommen?



„Als Schüler bestieg ich den kleinen Raumgleiter für eine
Exploration der näheren Erdumgebung. Dabei erklärt uns
eine Computerstimme den neuen Schulstoff.
Sie begleitet uns auf unserem Flug und passt auch auf uns
auf. Der Gleiter geht zwar auf uns und unsere Wünsche ein,
aber natürlich könnten wir ihn nicht alleine steuern.

Früher gab es im Weltraum nur die Raumstation ISS,
heute sollen wir Kinder lernen möglichst bald Mond und
Mars als Forscher zu besuchen.


Das Universum, oder wie ich manchmal noch sage, das
Weltall, ist unvorstellbar groß, die mächtigsten
Teleskopanlagen schauen unglaublich tief in die
Vergangenheit des Kosmos. Aber selbst diese Giganten
sehen immer noch nicht die Grenzen unserer Welt.
Die eigentlichen Grenzen sind also immer noch die Grenzen
unserer persönlichen Wahrnehmung…
Außerdem gibt es aber noch viel nähere Grenzen: Unsere
Möglichkeiten uns frei zu bewegen und zu Reisen! Dafür
fehlt uns unter anderem auch noch viel Wissen.



„Also lautet ein Beschluss:
Dass der Mensch was lernen muss.“
Das las ich einmal in einem Buch von Wilhelm Busch, einem
Autor aus dem 19. Jahrhundert, als ich einmal in die
Bibliothek auf der Erde durfte; dort stehen immer noch
echte Bücher, gedruckt auf Papier, sehr schön anzusehen;
anfassen durften wir sie nicht. Heute ist alles in
Computern abgespeichert und als Künstliche Intelligenz
aufbereitet. Schon Wilhelm Busch ließ erkennen, daß die
Kinder in der Schule früher eher dumm gemacht wurden.


Das kann man sich heute nicht mehr leisten, Kinder müssen,
um moderne Technologie warten und weiterentwickeln zu
können, praktisch von Anfang an zu Forschern ausgebildet
werden. Das konnte man sich früher gar nicht vorstellen.
Heute helfen viele Supercomputer dabei, rund um die Erde
Schulungsgleiter zur Verfügung zu stellen, in denen alle
individuell gefördert werden können, um möglichst bald
selbständig lernfähige Schüler zu werden. So können sie
später anspruchsvollere Aufgaben bewältigen. Ohne diese
Voraussetzungen können Menschen heute nicht mehr überleben.


In unserem Raumgleiter lernen wir sofort unsere Sonne und
ihr Planetensystem aus einer erdnahen Perspektive kennen.
Die Menschen merkten schon vor vielen tausend Jahren, daß
die Sonne für uns Menschen sehr wichtig ist. Es gab
Religionen, die in irgend einer Weise die Sonne in den
Mittelpunkt stellten. Leider waren damit viele unschöne
Praktiken verbunden, so wurden Menschen immer wieder als
Opfer umgebracht.
Auch heute ist die Sonne sehr wichtig. Deswegen erforschen
wir sie.



Unsere Sonne, lernen wir im Raumgleiter, ist unser
Lebensspender durch die riesige Energie, die sie als
unser Kraftwerk liefert.
Pflanzen und Tiere können letztlich ohne ihre Energien
nicht atmen, also nicht leben. Andere chemische Elemente,
außer Wasserstoff, dem einfachsten Element, wurden wohl
aus Sonnenstaub geschaffen, also von verbrannten Sternen.
Viele denken heute jedenfalls so. Einen nächsten, wichtigen
Schritt im Leben, sehen wir in der Welt der Meere.



Im Raumgleiter werden viele Filme gezeigt, wie sich nach
heutigen Vorstellungen das Leben zunächst im Meer entwickelt
hat, und von einfachsten Anfängen aus immer komplexer und
leistungsfähiger wurde, schließlich das Meer verlassen
konnte, um auf dem Land sogar noch ein Stück mehr
Unabhängigkeit zu erlangen.
In dieser Vorstellung stellt der Mensch den Gipfel dieser
Entwicklung dar. Er ist heute am unabhängigsten und erobert
sogar den Weltraum.



Unsere Erde ist der „blaue Planet“. Er ist unsere Welt, die
alles bietet, was wir seit langer Zeit benötigen. Auf ihr
können wir uns entwickeln, sie entwickelt sich sogar selber
weiter und bleibt -bisher- lebensfähig, trotz aller
Widrigkeiten, die ihr begegnen. Der Mensch ist soweit, dass
er sie zu verlassen beginnt und sein für ihn notwendiges
Ökosystem dabei kopiert und versucht mit sich zu nehmen.
Das ist ein weiterer Schritt in seiner Unabhängigkeit. Mit
ihm, dem Menschen, wird das Leben auch einen weiteren
Schritt unabhängig von Meer und Land des „Blue System“.


Eine zutiefst menschliche Frage, die immer wieder
außerordentlich komplexe Antworten hervorbringt, ist, wie
kann das alles nur sein? Wieso ist die Welt derart sinnvoll?
Wie konnte sie schon da sein, lange bevor der Mensch anfing
zu planen? In meinem Raumgleiter fange ich immer mehr an zu
staunen; Ich bin das schwer zu erklärende Wesen in einer
außerordentlich komplizierten, aber dennoch sinnvollen Welt.
Und ich fange an, sie besser zu verstehen, was auch nicht
selbstverständlich ist.



Alte Schriften der Menschheit haben diese Dinge auch schon
immer wieder behandelt. Oft schloss der Mensch hier auf ein
unvorstellbar mächtiges Wesen, dass alles erschaffen hat.
Dies ist vielleicht auch sehr menschlich, und viele Menschen
vollziehen diesen Schritt nicht. (Wende dich an Gott…)
In der Lebenspraxis hat sich immer wieder gezeigt, dass die
Auseinandersetzung mit diesen Fragen den Menschen aber sehr
zufrieden gemacht hat. Es gibt viele Antworten, bessere und
schlechtere, letztlich bleiben aber die Antworten, die das
Weiterfragen beflügeln, die befriedigenderen, denke ich.“


© 2020 Andreas Wendel

Cognitive Science by Aloptec

Als Cognitive Science Entwickler arbeite ich
schon seit den frühen 80er Jahren hauptsächlich an dem Thema
„automatische Verarbeitung natürlicher Sprache“.
Dieses Thema hat mich immer wieder außerordentlich
mit Freude und Faszination erfüllen können.
Der wesentliche Unterschied zu früher, und warum
ich heute etwas dazu schreibe ist, daß ich erst vor kurzem,
bei meiner Tätigkeit als Begleiter von Psychoseerfahrenen
gehört habe, wie sich diese Wissenschaft, in der ich mich
schon so lange bewege, denn eigentlich nennt:

Ja, genau das Feld, das ich schon so lange bearbeite,
nennt sich heute „cognitive science“!
Nicht schlecht, wenn ich das heute doch so
griffig bezeichnen kann. Das ist mir definitiv
einen persönlichen Feiertag wert.

Ich habe so auch gleich ein -englisches-
Lehrbuch dazu erwerben können. Die TU-Darmstadt hält
seit letztem Semester ein Studienfach dazu vor.

Im Laufe meines Lebens ist mir mehr und mehr klarer geworden,
warum die Verarbeitung natürlicher Sprache so enorm
schwierig ist: Lange Zeit hat man unseren Sprachapparat
mit der von ihm produzierten Sprache gleich gesetzt.

Wie unser Sprachapparat letztlich beschaffen ist,
weiß man aber auch heute nicht wirklich.
Die von ihm produzierte Sprache kann in wunderbarster
Art und Weise die anspuchsvollsten Gegenstände,
wie z.B. Intelligenz und Liebe, artikulieren.

Und dennoch, das ist wirklich immer wieder
nur sehr schwer zu fassen,
ist das Sprachergebnis als solches,
niemals Intelligenz oder Liebe selbst,
sondern nur ein totes, auch -immaterielles- Bild,
das ohne einen lebendigen Betrachter
völlig bedeutungslos ist und bleibt.

Das ist auch kommunikationstheoretisch
sehr wichtig.

Ich denke, der Sprachapparat selbst ist,
wie auch Liebe und Intelligenz an sich,
mit dem Lebendigen so sehr verwoben,
daß wir uns diesem auch heute
nur in außerordentlicher Demut
in der Lage sind zu nähern.

Soweit ich die Künstliche Intelligenz,
wie sie heute betrieben wird, verstehe,
sind auch die spannendsten, programmierten
Anwendungen letztlich eben nicht mehr,
als eben diese immateriellen Bilder,
letztlich ohne inneren Wert, wie bisher immer.
Solange ohne Wert, bis ein lebendiger Betrachter
in der Lage ist, sie zu würdigen.

Es gibt ja Strömungen, die von der Hardware her,
bottom-up, Maschinen schaffen wollen,
die solcherart, höheren Fähigkeiten von „sich aus“
erbringen sollen, „Künstliches Leben“, nennt man
so etwas. Aber auch da stößt der Mensch wohl
immer wieder an diese Grenze, daß er deskriptiv
auch in der Hardware etwas beschreiben will,
daß es eben heute nur im Lebendigen wirklich gibt;

Manche gehen ja deswegen heute auch so weit,
daß sie sagen, auch wir selbst seien nur eine
Simulation…

Eine „Simulation“ vielleicht, nur von was?

Gott selbst vielleicht, oder vielleicht auch weitere,
zwischengeschaltete Geschöpfe, haben uns erschaffen?

Wie auch immer;
Auch wenn der Versuch, wie eigentlich schon immer,
sehr populär war und ist: an der Gottfrage
kommen wir auch heute keinesfalls vorbei.


© 2020 Andreas Wendel

Etwas zu Hermeneutik und Selbsthilfe

Was ich bisher von Hermeneutik im 19. Jahrhundert verstehe, ist, dass die historischen, physikalischen und auch psychologischen Einzelheiten einer Katze, die sich in den Schwanz beisst, erst dann verstanden werden können, wenn man die Ganzheit einer Katze in all diesen Aspekten, wenn sie sich in den Schwanz beisst, versteht;

Heidegger fügte dieser Katze im 20. Jahrhundert dann noch so etwas wie Selbstbehauptung und Selbstfürsorge hinzu,
die sich im Wort mitteilt;
nichts für ungut.


Martin Heidegger sagt weiter:
„Die Hermeneutik hat die Aufgabe, das je eigene Dasein in seinem Seinscharakter diesem Dasein selbst zugänglich zu machen, mitzuteilen, der Selbstentfremdung, mit der das Dasein geschlagen ist, nachzugehen. In der Hermeneutik bildet sich für das Dasein eine Möglichkeit aus, für sich selbst verstehend zu werden und zu sein.“


Hans-Georg Gadamer sagt danach 1960 unter anderem:
„Ein Gespräch führen heißt, sich unter die Führung der Sache stellen, auf die die Gesprächspartner gerichtet sind. Ein Gespräch führen verlangt, den anderen nicht niederzuargumentieren, sondern im Gegenteil das sachliche Gewicht der anderen Meinung wirklich zu erwägen. […] Wer die ‚Kunst‘ des Fragens besitzt, ist einer, der sich gegen das Niedergehaltenwerden des Fragens durch die herrschende Meinung zu erwehren weiß. Wer diese Kunst besitzt, wird selber nach allem suchen, was für eine Meinung spricht. Dialektik besteht darin, daß man das Gesagte nicht in seiner Schwäche zu treffen versucht, sondern es erst selbst zu seiner wahren Stärke bringt.“

Ausserdem:

„So gibt es gewiß kein Verstehen, das von allen Vorurteilen frei wäre, so sehr auch immer der Wille unserer Erkenntnis darauf gerichtet sein muß, dem Bann unserer Vorurteile zu entgehen. Es hat sich im Ganzen unserer Untersuchung gezeigt, daß die Sicherheit, die der Gebrauch wissenschaftlicher Methoden gewährt, nicht genügt, Wahrheit zu garantieren. Das gilt im besonderen Maße von den Geisteswissenschaften, bedeutet aber nicht eine Minderung ihrer Wissenschaftlichkeit, sondern im Gegenteil die Legitimierung des Anspruchs auf besondere humane Bedeutung, den sie seit alters erheben. Daß in ihrer Erkenntnis das eigene Sein des Erkennenden mit ins Spiel kommt, bezeichnet zwar die wirkliche Grenze der ‚Methode‘, aber nicht die der Wissenschaft. Was das Werkzeug der Methode nicht leistet, muß vielmehr und kann auch wirklich durch eine Disziplin des Fragens und des Forschens geleistet werden, die Wahrheit verbürgt.“

Ist es das?

Auch ich frage da Sprache immer mal wieder als eine Art Urgestein des Geistes ab. Etwas in einem gewissen Zusammenhang Artikuliertes kann immer zu einer eigenständigen Quelle neuer, andersartiger Erkenntnis werden.

Habermas und Apel regen Gadamer später zu einer intensiveren Ausarbeitung des kritischen Potentials seiner Hermeneutik an.

Jetzt kann man Hermeneutik interkulturell und auch intentional betreiben, erkennen, dass Verstehen kein sich schließender, zirkulärer, sondern ein stetig wachsender, spiraliger (wendeliger, ;-)) Prozess ist.


Die Psychologie des Verstehens muss heute immer subjektiv bleiben, für die naturwissenschaftlichen Erfahrungen kann man sich erneut einer Hermeneutik der Natur zuwenden, die Differenzen von Meinen und Sagen kann man versuchen in einem forschenden Bildungsprojekt objektiv zu betrachten.

Natürlich, die Heroen unserer Philosophien sagen noch mehr und auch noch anderes; …

sync …

Danach kann man sich nach Wikipedia auch weiter der Logik und
der Erkenntnistheorie zuwenden,

es hört einfach nicht auf,
Statistik, Mathematik, Physik, Theologie, Soziologie, Politik …

… alles relevant
und das alles, weil ich psychotische Erfahrungen verarbeiten will …

… oder legt mir dieses hermeneutische Philosophieren in dieser Art und Weise letztlich nur unser Zeitgeist nahe …

Und jetzt auch wieder in einer selbsthelferischen Absicht: Wären Sie eigentlich auch zu so einem Aufwand für sich und andere bereit?


© 2020 Andreas Wendel

Neue Elfchen von Aloptec

Relativität.
Raum und Zeit überwinden.
In Beziehung leben.
Hoffnung gewinnen.
Gebet.

Selbstversorgung.
Viel Land.
Viel regenerative Elektrizität.
Landwirtschaft. Internet. Amateurforschung. Zukunft?
Frieden.

Viel Freude damit!
© 2020 Andreas Wendel

Elf Elfchen zum Elfchen

Was soll so ein Elfchen, was soll das Schreiben an sich?

Kiekt ein Esel rein, kiekt ein Esel raus… Kiek inde Bööker!

Anfänglich enthielt dieser Text genau 121 Wörter; die elf elfchen wachsen…

Lassen Sie sich zum Lesen animieren.
Lassen Sie sich überraschen.
Jetzt.

Welchen Ideen folgt ein Elfchen?
Es enthält elf Wörter?
Noch etwas?

Prinzipiell kann man sich ja alle Regeln
einfach selbst erschaffen!
Spiegel!

Gelobt sei jeder Anfang.
Immer währendes Anfangen.
Ein Zauber.
Heute.
Morgen.

Wer etwas nicht einfach erklären kann,
hat es einfach nicht
verstanden.

Das Böse sind viele Abirrungen,
unvermeidlich,
auf einem Weg zum
Guten.

Es gibt da doch nichts Praktischeres,
als eine wirklich gute
Theorie.

Die Seele
ist etwas beliebig Kompliziertes
und immer wieder verblüffend
einfach.

Zerbruch.
Starke Schmerzen.
Verlust von Zukunft.
Zerbrochen, aber nicht verloren.
Segensreich.

Kindschaft.
Der kommt ins Himmelreich.
Das hilft dabei.
Wie Jesus
sein.

Wissen.
Mehr wissen.
Mehr systematisches Wissen.
Zweckfreies Betreiben von Wissenschaft.
Glaube.

Wissen.
Viel Wissen.
Viel strukturiertes Wissen.
Umfassende Kenntnisse vieler Wissenschaften.
Glaube.

Forschen.
Viele Forschungsthemen.
Vertiefendes Verstehen suchen.
Letzter Erkenntnisschritt bleibt gleich…
Glaube!

Universum.
Unglaublich groß.
Woher kommt es?
Unglaublich unglaublicher der Schöpfer!
Gott.

Amateurfunk.
„Bis wohin funkst du
mit 100 Watt?“
„Zum Weltende!“
Gebet.

Regeln.
Einfache Struktur.
Anleitungen zur Selbsthilfe.
Freiheit, Regeln zu vervollkommnen.
Liebe.

Sprache.
Eine Leidenschaft.
Haus von Intelligenz.
Nicht ohne intelligentem Hörer.
Bildnis.

Einsamkeit.
Nicht allein.
Doch nicht gemeinsam.
Gott befreite mich daraus.
Danke!

Unternehmen.
Geld verdienen.
Gesellschaft nachhaltig prägen.
Zukunft für Viele gestalten.
Aufbauen.

Viel Spass damit!
© 2020 Andreas Wendel

Im inneren Garten

Ein junger Mann ging einen weiten Weg durch eine grosse Wüste, der Weg führte in Richtung eines sehr grossen Gebirges.
In der Mitte dieses Weges traf er auf der rechten Seite auf einen schönen Garten, der von einem alten Mann gepflegt wurde, der diesem alten Mann gehörte und ihn auch versorgte.

Dieser Garten war eingezäunt und in der Mitte befand sich eine kleine Hütte, die dem alten Mann Schutz bot und ein Brunnen.
Der alte Mann stand morgens früh auf und begann sein Tagewerk, dass im Moment darin bestand,
von dem nahe gelegenen Brunnen mit einem Eimer Wasser zu schöpfen und dieses Wasser zu den Pflanzen zu tragen,
die sich in seinem Garten befanden.

So gestaltete sich das Leben des alten Mannes in der Pflege seines von der Sonne beschienenen Gartens schon viele Jahre.

Da kam der junge Mann auf seinem Weg durch die Wüste an den Zaun dieses Gartens und schaute dem alten Mann zu.
Nicht lange, und er fragte, warum der alte Mann sich so abplagte.
Er machte ihm den Vorschlag, doch vom Brunnen aus Gräben zu den Pflanzen zu ziehen.
Und statt das Wasser Eimer für Eimer mühsam zu den Pflanzen zu tragen, könne er eine Pumpe benutzen,
und so den Garten viel leichter mit Wasser versorgen! Auf diese Weise könne sein Garten sogar wachsen!

Der alte Mann schaute den jungen Mann an und schwieg.
Dann sagte er: „Warum sollte ich das tun…“.

© 1984, 2020 Andreas Wendel

Das Magenta-Horn – der Plot

Schon einige Zeit bin ich in diesem Teil des Universums unterwegs.
Um mich herum gibt es einige Galaxien, die bereits ausserordentlich kalt geworden sind.
Ich stosse auf ein verkürztes, füllhornartiges Objekt, magentafarben, mit einer leicht gewölbten Membran im Bereich der großen Öffnung, – das Magenta-Horn.

Es liegt still zwischen diesen kalten Galaxien, es ist ziemlich bekannt, auch ich habe es recht gezielt aufgesucht.
Ich erhoffe mir etwas über diese Frau zu erfahren, die ich schon seit einiger Zeit verfolge.
Langsam nähere ich mich der Membran. Ich überlege noch. Dann vertraue ich darauf, daß ich diese Membran einfach nur langsam durchfliegen muss.
Tatsächlich, meine Intuition passt. Es öffnet sich ein kleines Loch, dass schnell genug grösser wird, während ich es langsam durchfliege. Unmittelbar nach mir ist die Membran auch gleich wieder verschlossen.
Ich befinde mich jetzt unmittelbar in einer grossen Halle, oben links und rechts mit Backenzähnen, die mit Goldfüllungen versehenen sind, ausgestattet, ein großer, menschlicher Rachen. Ich bewege mich kontinuierlich tiefer hinein, bis ich in eine weitere Halle hinter einer Tür gelange.
Mein Schiff ist nun nicht mehr sichtbar. Ich bewege mich nun ganz menschlich auf meinen Beinen in dieser laborartigen Halle.
In der Halle halten sich rechts von mir menschenartige Erscheinungen auf, der vordere von ihnen, mit einem weißen Laborkittel bekleidet, beachtet mich nur beiläufig, während ich auftauche. Links von mir gibt es eine barartige Installation. Während ich „Hallo!“ sage, steuere ich diese Bar an.
„Du hast es weit gebracht…“ spreche ich in den Raum und nicke ein wenig anerkennend. Das Magenta-Horn ist ein Lebewesen menschlichen Ursprungs, daß sich mit viel Technik zu einem mächtigen und sehr großen Cyberorganismus fortentwickelt hat, daß nun auch in dieser ausserordentlichen schwierigen Umwelt weiterhin lebensfähig ist.

© 2020 Andreas Wendel

Antje, der Plot

Na, du!
Hi!
Ich bin deine Frau!
Hm… Wenn du meinst;
wann heiraten wir?
Gar nicht!
Du bist vielleicht anstrengend…
Na, dann, tschüss.

© 2019 Andreas Wendel

Cookie, der Plot

Ayo von Liebertwolkwitz.
Dem Wesen nach ein Stück neue Schöpfung.
Juristisch eine Sache, kein Lebewesen.
So ist das in Deutschland.
Gott weiß was geschehen ist.

Eine führerlose Straßenbahn wird auf der Wilhelminenstraße in Richtung Kuppelkirche in Bewegung gesetzt. Es wurde beschlossen, daß, wer rechtwinklig zu ihr kommt, der Vorgesetzte der Gesellschaft wird. Ein Autofahrer stößt mit seinem Auto hastig zurück, um rechtwinklig zur Straßenbahn zu sein. Viele versuchen rechtwinklig zur Straßenbahn zu kommen. Auch ich denke über eine Lösung nach. Ich schaffe es mal wieder nicht. Es wurde beschlossen, wenn dieses Modell nicht gelingt und gestört wird, wird man nie wieder über eine Demokratie nachdenken.

Cookie ist tot.
Wo wird der Hund begraben liegen.

Unser Engel nur auf sehr kurze Zeit. Sein Körper verlor seine geistige Dimension. Nun zerfällt sein Körper.

© 2019 Andreas Wendel

Unsäglich…

Das Leben selbst schreibt die unglaublichsten Geschichten, vivat!

© 2019 Andreas Wendel